
Im Rahmen der diesjährigen Sitzung der Narretei im Ried durfte der Musikverein mit einem eigenen Programmpunkt zu einem rundum gelungenen Abend beitragen.
Unser Auftritt begann mit einem Prolog, der das Publikum in ein königliches Auswahlverfahren entführte. Im Mittelpunkt stand der treue Hofmarschall Thilo Klumpp, der nun schon zum 377. Mal versuchte, für Prinzessin Elisabeth – dargestellt von Tobias Fichte – einen standesgemäßen Gemahl zu finden. Die Prinzessin zeigte sich dabei nicht nur wählerisch, sondern auch dem Wein durchaus zugetan.
Um den Einzug der Prinzessin gebührend zu würdigen, ließ der Hofmarschall eigens „eine ganze Kapelle“ aufspielen. Anschließend stellten sich verschiedene „königliche“ Bewerber vor.
Den Anfang machte der King of Pop, dargestellt von Regina Diebold, die mit einer eindrucksvollen Tanzperformance auftrat. Die Prinzessin verlor jedoch schnell das Interesse und entschied: Dieser Bewerber sei eher etwas für den Medicus.
Daraufhin erschienen unerwartet die Heiligen Drei Könige, allerdings nicht als mögliche Gemahlen, sondern lediglich, um den Haussegen am Schloss zu hinterlassen.
Als zweiter offiziell eingeladener Kandidat betrat der King of Rock’n’Roll die Bühne, eindrucksvoll verkörpert von Matthias Peter. Mit dem Lied „Can’t Help Falling in Love“ konnte er die Prinzessin zunächst von sich überzeugen. Als er sie jedoch zu einem Ausflug „in the Netto“ ausführen wollte, war die Begeisterung schlagartig verflogen.

Eigentlich sollte damit die Kandidatensuche beendet sein. Doch unerwartet klopfte ein weiterer Bewerber an die Tür: der selbsternannte „Wettkönig aus Iffezheim – Heinz Rüdiger Schäfer Merkel von Schneider“ (Jonas Kratzer). Mit Argumenten wie einem neuen Feuerwehrhaus oder der gleichen Telefonvorwahl versuchte er, die mittlerweile recht beschwipste Prinzessin von sich zu überzeugen – allerdings ohne Erfolg.
Nach dem letzten gescheiterten Bewerber ließ der Hofmarschall seinem Frust über die jahrelange erfolglose Suche freien Lauf und schilderte mit dem Lied „König der Rieder“ – angelehnt an den bekannten „König von Deutschland“- was er als König alles verändern würde. Diese ungewohnt bestimmende Seite beeindruckte die Prinzessin sichtlich.
Begeistert von dieser Darbietung traf Prinzessin Elisabeth am Ende eine überraschende Entscheidung: Sie wählte den Hofmarschall selbst zu ihrem Gemahl.
Mit diesem Programmpunkt konnten wir einen unterhaltsamen Beitrag zur Sitzung der Narretei im Ried leisten und bedanken uns herzlich beim Publikum für den großen Applaus.,
Zum Abschluss möchten wir uns bei allen Helferinnen und Helfern in Küche, Saal und Bar bedanken, die an diesem Wochenende zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Ebenso danken wir unseren aktiven Musikerinnen und Musikern, die neben ihrem Auftritt auch im laufenden Bewirtungsbetrieb tatkräftig mithalfen.
Darüber hinaus bedanken wir uns bei der WNG als Ausrichter der Veranstaltung für die gute Zusammenarbeit sowie beim Turnverein für die gemeinsame Planung der beiden Bewirtungstage. Durch das Engagement aller Beteiligten konnte das Wochenende erfolgreich abgeschlossen werden.

